Leitung des Kindergartens und der Vorschule:
Paula Röck
Email: paula.roeck@deokairo.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung
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In unserem Kindergarten und der Vorschule werden rund 140 Kinder aus verschiedenen Nationen in sechs Gruppen liebevoll von engagierten Fachkräften begleitet.
Unser pädagogisches Konzept bietet den Kindern die Möglichkeit, in vielfältigen Themenräumen zu lernen, zu spielen und zu entdecken – sowohl in altersgemischten als auch in altershomogenen Gruppen. Feste Gruppenzeiten und ein strukturierter Tagesablauf geben den Kindern Orientierung und unterstützen sie dabei, sich in der Gemeinschaft sicher und selbstbewusst zu bewegen.
Vielfalt und gegenseitiger Respekt prägen unser Miteinander. Wir fördern die Kinder darin, ihren Alltag aktiv mitzugestalten, Verantwortung zu übernehmen und ihre eigenen Ideen einzubringen.
Unser Ziel ist es, jedes Kind in seiner sozialen, emotionalen, körperlichen und geistigen Entwicklung ganzheitlich zu begleiten, zu fördern und auf seinem individuellen Bildungsweg bestmöglich zu unterstützen.
Konzept
In unserem Kindergarten steht das Kind mit seiner Einzigartigkeit im Mittelpunkt. Wir schaffen eine Umgebung, in der sich Kinder sicher, geborgen und angenommen fühlen. Unser pädagogisches Handeln orientiert sich an den Grundprinzipien des Leitbildes der Deutschen Evangelischen Oberschule Kairo (DEO).
Wir verstehen unseren Kindergarten als Ort der Begegnung, an dem Kinder unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen miteinander lernen, leben und wachsen. Dabei fördern wir sowohl die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen und sprachlichen Identität als auch Offenheit, Toleranz und Neugier im Umgang mit anderen.
Kinder sollen erleben, dass ihre Meinung zählt, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind und durch ihr Handeln etwas bewirken können. Bildung und Lernen verstehen wir als lebendigen, individuellen Prozess, der jedes Kind darin unterstützt, seine Potenziale zu entfalten und Selbstvertrauen zu entwickeln.
Gemeinschaft, gegenseitige Wertschätzung und die Bereitschaft, voneinander zu lernen, bilden die Grundlage unseres pädagogischen Handelns. So gestalten wir ein Umfeld, das Kindern Orientierung bietet und sie in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten, verantwortungsvollen und mitfühlenden Persönlichkeiten stärkt.
Pädagogisches Konzept
Unser Kindergarten arbeitet nach einem teiloffenen pädagogischen Konzept, das den Kindern sowohl Freiräume zur eigenen Entscheidung als auch feste, verlässliche Strukturen bietet.
Es gibt Phasen im Tagesablauf, in denen die Kinder frei wählen, in welchem Themenraum sie spielen, forschen oder kreativ tätig sein möchten. Sie entscheiden selbst, womit sie sich beschäftigen und mit wem sie Zeit verbringen. Diese Zeiten fördern Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und soziales Lernen, denn die Kinder lernen, Entscheidungen zu treffen, Interessen zu verfolgen und Rücksicht auf andere zu nehmen. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass die Kinder ihre eigenen Interessen und Stärken kennen und verstehen, was sie als Person ausmacht. Sie sollen spüren, woran sie Freude haben, was sie begeistert und worin sie besonders gut sind. Wir ermutigen sie, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln – denn wir sind davon überzeugt, dass Kinder am besten lernen, wenn sie sich für etwas interessieren.
Daneben gibt es feste Gruppenzeiten, in denen die Kinder in ihrer Stammgruppe zusammenkommen. Diese Zeiten sind wichtig für die emotionale Sicherheit, für gezielte Bildungsangebote, Rituale, Gespräche und gemeinsame Projekte. So erleben die Kinder sowohl Freiheit als auch Verlässlichkeit – beides Grundlagen für eine gesunde Entwicklung.
Unsere Fachkräfte begleiten die Kinder dabei aufmerksam, unterstützen ihre Lernprozesse und geben Impulse, ohne die Eigenaktivität der Kinder einzuschränken. Durch gezielte Beobachtung und Reflexion sorgen wir dafür, dass jedes Kind die Unterstützung erhält, die es für seine individuelle Entwicklung braucht.
Die Sprachförderung nimmt einen besonders wichtigen Platz in unserer pädagogischen Arbeit ein, da etwa die Hälfte unserer Kinder Deutsch erst noch erlernen oder ihre Sprachkenntnisse vertiefen. Sprache ist der Schlüssel zur Welt – sie ermöglicht Verständigung, Teilhabe und Selbstvertrauen. Deshalb legen wir großen Wert darauf, die deutsche Sprache als zentrale Kommunikationsform behutsam aufzubauen und kontinuierlich zu festigen.
Der Wortschatz wird dabei auf natürliche und spielerische Weise erweitert – im Gespräch, beim Spielen, Singen, Erzählen und in alltäglichen Situationen. Neue Wörter und grammatikalische Strukturen werden stets in einem lebendigen und sinnvollen Zusammenhang vermittelt. Gleichzeitig üben die Kinder wichtige Gesprächsregeln, lernen zuzuhören, sich auszudrücken und miteinander in Kontakt zu treten.
Täglich finden gezielte Deutschstunden in kleinen Gruppen statt, die nach DaM (Deutsch als Muttersprache) und DaF (Deutsch als Fremdsprache) unterteilt sind. In dieser geschützten und fördernden Umgebung können die Kinder individuell unterstützt und in ihrem eigenen Lerntempo begleitet werden. Mit dem Übergang in die Grundschule entfällt diese Einteilung.
Der Kindergarten erfüllt dabei einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag im Elementarbereich des Bildungssystems der DEO. Wir verstehen uns als wichtigen Bestandteil frühkindlicher Bildung und als Grundlage für den weiteren Bildungsweg der Kinder. Unsere Arbeit orientiert sich am Qualitätsrahmen für Kindergarten und Vorschule der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), der die pädagogischen Prozesse, Bildungsziele und Qualitätsstandards deutscher Auslandsschulen definiert.
Tages- und Gruppenstruktur
Ein strukturierter Tagesablauf gibt den Kindern Orientierung, Sicherheit und Verlässlichkeit. Wiederkehrende Rituale schaffen Geborgenheit und erleichtern den Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe. Gleichzeitig bleibt genügend Raum für freies, selbstbestimmtes Lernen und Spielen.
Der Tag in unserem Kindergarten ist so gestaltet, dass feste Strukturen und freie Wahlphasen sich sinnvoll ergänzen.
| Uhrzeit | Tagesabschnitt |
| 07:00 – 07:30 Uhr | Ankommen und Begrüßung – Die Kinder werden willkommen geheißen und haben Zeit, ruhig im Gruppenraum anzukommen. |
| 07:30 – 09:30 Uhr | Morgenkreis, Frühstück und Deutschförderprogramm |
| 09:30 – 10:30 Uhr | Offenes Haus – Themenräume (1. Phase) – Die Kinder wählen mithilfe eines Kartensystems selbstständig den Themenraum, in dem sie spielen oder arbeiten möchten. |
| 10:30 – 10:40 Uhr | Kartenwechsel im Gruppenraum – Die Kinder kehren kurz in ihre Gruppe zurück, reflektieren ihre Erfahrungen und wählen bei Bedarf einen neuen Themenraum. |
| 10:40 – 11:30 Uhr | Offenes Haus – Themenräume (2. Phase) – Die Kinder wechseln den Themenraum und setzen ihr Spiel oder Projekt fort. |
| 11:40 – 11:45 Uhr | Gemeinsames Aufräumen – Alle Kinder helfen mit, Materialien und Räume zu ordnen und Verantwortung für ihre Umgebung zu übernehmen. |
| 12:00 – 13:15 Uhr | Abschlusskreis und Mittagessen |
| 13:30 Uhr | Abholzeit – Die Kinder werden abgeholt und verabschieden sich. |
Zusammenarbeit mit den Familien
Eltern sind für uns zentrale Partner in der Bildung und Erziehung ihrer Kinder. Eine partnerschaftliche Elternarbeit ist für uns essenziell, denn sie schafft Vertrauen, Transparenz und eine stabile Basis für die Entwicklung des Kindes.
Wir verstehen den Kindergarten als Ergänzung zur familiären Erziehung. Gemeinsam mit den Eltern begleiten wir das Kind in seiner Entwicklung, unterstützen es in seinen individuellen Bedürfnissen und fördern seine Stärken.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Zusammenarbeit sind die regelmäßigen Entwicklungsgespräche:
Für jedes Kind führen wir zwei Elterngespräche pro Schuljahr, in denen die Erzieher gemeinsam mit den Eltern die Entwicklung des Kindes reflektieren. Dabei werden Beobachtungen, Lernfortschritte und Interessen besprochen sowie gemeinsame Ziele für die weitere Förderung festgelegt. Darüber hinaus bieten Elternabende, gemeinsame Projekte und Feste vielfältige Möglichkeiten für Austausch und Beteiligung.
Besonders wichtig ist uns auch die aktive Mitarbeit unserer Elternvertreter, die als Bindeglied zwischen Elternschaft und pädagogischem Team fungieren. Sie bringen Ideen ein, unterstützen Veranstaltungen und tragen zu einer lebendigen Gemeinschaft im Kindergarten bei.
So entsteht eine vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft, in der Familie und Kindergarten Hand in Hand arbeiten, um jedes Kind ganzheitlich zu begleiten, zu stärken und in seiner individuellen Entwicklung zu unterstützen.
Vorschularbeit & Übergang in die Grundschule
Kindergarten und Grundschule arbeiten eng zusammen, um den Kindern einen möglichst sanften und positiven Start in die Schule zu ermöglichen. Dabei steht jedes Kind mit seinen individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Stärken im Mittelpunkt. Durch den regelmäßigen Austausch zwischen Erzieherinnen, Erziehern und Lehrkräften entsteht ein vertrauensvoller Übergang, der Sicherheit gibt und Freude auf die neue Lebensphase weckt.
Damit jedes Kind bestmöglich begleitet werden kann, besuchen die zukünftigen Erstklasslehrkräfte regelmäßig die Vorschulgruppen. So lernen sie die Kinder schon früh kennen und können gemeinsam mit den Erzieherinnen beobachten, wie sich jedes Kind entwickelt und ob es bereit für die Schule ist. Auch bei Kindern, die Deutsch als Fremdsprache lernen, wird genau darauf geachtet, wie sicher sie ihre Sprachkenntnisse im Alltag anwenden.
Die Teams aus Kindergarten und Grundschule treffen sich regelmäßig zum Austausch, um jedes Kind individuell zu besprechen und bestmöglich zu unterstützen. Wenn bei einem Kind erkennbar wird, dass es für den Schulstart noch etwas mehr Zeit oder Unterstützung braucht, wird dies frühzeitig mit den Eltern besprochen, um gemeinsam den besten Weg für das Kind zu finden.
Beobachtung, Dokumentation & Förderung
Um die Entwicklung der Kinder ganzheitlich zu begleiten und sie bestmöglich auf die Schule vorzubereiten, beobachten wir sie regelmäßig mit verschiedenen pädagogischen Materialien und Verfahren. Diese Beobachtungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, da sie uns helfen, jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung gezielt zu fördern.
Ein zentrales Instrument in diesem Prozess sind die Grenzsteine der Entwicklung. Sie bieten Orientierung, um die kindliche Entwicklung in den Bereichen Motorik, Sprache, Denken, emotionale und soziale Kompetenz einzuschätzen. Anhand dieser Grenzsteine können wir erkennen, ob sich ein Kind altersgemäß entwickelt oder ob es in bestimmten Bereichen zusätzliche Unterstützung benötigt. Die Ergebnisse dienen uns als Grundlage für individuelle Fördermaßnahmen und Gespräche mit den Eltern.
Darüber hinaus nehmen alle Vorschulkinder an der Sternschnuppenrallye teil – der ersten internationalen Vergleichsarbeit für Vorschulkinder an deutschen Auslandsschulen, initiiert von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). In dieser spielerisch gestalteten Testreihe werden die Deutschkenntnisse der Kinder überprüft. Die Sternschnuppenrallye gibt wertvolle Hinweise darauf, wie sicher sich ein Kind sprachlich ausdrücken kann und wie gut es auf die sprachlichen Anforderungen der Grundschule vorbereitet ist.
Ein weiterer Bestandteil unserer Vorschularbeit ist die Überprüfung der phonologischen Bewusstheit. Darunter versteht man die Fähigkeit, Sprache in ihre Lautbestandteile zu zerlegen – eine grundlegende Voraussetzung für den späteren Schriftspracherwerb. Durch gezielte Übungen und Tests können wir feststellen, ob Kinder Laute sicher unterscheiden, Silben erkennen und Reime bilden können. Zeigen sich hierbei Schwierigkeiten, können wir frühzeitig entsprechende Fördermaßnahmen einleiten, um einer möglichen Lese- und Rechtschreibschwäche vorzubeugen.
Die Einrichtung
Unser Kindergarten befindet sich in einem hellen, zweistöckigen Gebäude auf dem Gelände der Deutschen Evangelischen Oberschule (DEO). Wir verfügen über sechs Gruppenräume, die jeweils rund 65 m² groß, liebevoll gestaltet und mit vielfältigen Materialien ausgestattet sind. Flexible Möbel, kindgerechte Arbeits- und Spielmaterialien sowie eine moderne Medienausstattung schaffen eine anregende Umgebung, in der sich Kinder wohlfühlen und entfalten können.
In der offenen Zeit verwandeln sich die Gruppenräume in Funktionsräume, die allen Kindern offenstehen. So können sie je nach Interesse und Entwicklungsstand frei zwischen den verschiedenen Bildungsbereichen wechseln – Literacy, Mathematik, Konstruktion, Forschen, Kunst, Musik und Bewegung.
Der Musikraum ist dabei ein eigener, besonders gestalteter Raum, der während der offenen Zeit für gezielte musikalische Angebote genutzt wird. Auch unser Garten wird aktiv als Bewegungsbereich einbezogen und bietet den Kindern zahlreiche Möglichkeiten zum Entdecken, Rennen, Klettern und Spielen im Freien.
Darüber hinaus verfügen wir über zwei zusätzliche Räume, in denen gezielt Deutsch gefördert wird. Ein weiterer Raum steht unseren Vorschulkindern zur Verfügung und wird sowohl für den Arabischunterricht als auch für die Kooperation mit der Grundschule genutzt.
Durch die enge Anbindung an die Schule stehen unseren Kindern viele zusätzliche Einrichtungen zur Verfügung – zweimal wöchentlich nutzen wir den Sportplatz der Schule, und einmal wöchentlich findet Sportunterricht in der Turnhalle statt. Ein besonderes Highlight im Kindergartenjahr ist unsere große Sommershow, die in der Aula der Schule stattfindet und bei der die Kinder mit Stolz zeigen, was sie gelernt und erlebt haben.
Schulgeld
Anmeldung
Anmeldeverfahren für den DEO-Kindergarten Schuljahr 2027/2028
Schulbus
Gibt es Busse zu allen Stadteilen? Welche?
Die Schule verfügt über Busse zu den folgenden Stadteilen: Dokki, Haram, Mohandessin, Zamalek, Heliopolis, Nasr City, Almaza/Ard El Golf, Gisr El Suez, Maadi, New Maadi/ Degla, Rehab/Kattameya , New Cairo, 6th of October, Mukattam.
Was kosten die Schulbusse?
Sind die Busse klimatisiert?
Alle Schulbusse sind klimatisiert.
